Samstag, 30. August 2014

Warum tut sich denn hier nix mehr ?

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Dieser Tage wurde ich zum dritten Mal angesprochen mit der Frage "Warum denn nix mehr los sei auf dem Blog der FWG".  

Die Antwort bin ich jeweils schuldig geblieben. Das geht natürlich gar nicht. Deshalb im folgenden gleich mehrere Antworten auf die Frage, verbunden mit der Bitte an die Leser sich bei der zu bedienen die am besten gefällt. Das sind, wohlgemerkt, mögliche Antworten. Nicht jede ist die richtige. Und wer erkennt, dass die ein oder andere mit einem Augenzwinkern geschrieben wurde, liegt sicher nicht verkehrt. 

1. Die Erklärung für Zyniker:
Hier gab es über die letzten drei Monate keinen Eintrag weil dieser Blog eingerichtet wurde um Wähler anzusprechen. Jetzt sind Wähler aber bekanntermaßen  vom Wahltag 18:00 Uhr bis ungefähr drei Monate vor der nächsten Wahl vollkommen uninteressant.

2. Die pragmatische Erklärung:
Der Maier hatte das Passwort für den Blog vergessen.

3. Die Erklärung für Oremer Sozialdemokraten:
Pünktlich zum 26.5. sind alle  FWG Aktiven in Agonie gefallen weil der Sturm auf die Festung der Macht und der Herrlichkeit  am 25. zum wiederholten Mal gescheitert ist.

4. Die Erklärung für Oremer Christdemokraten  (ganz besonders für meinen Lieblings- christdemokraten A.A.)
Wir brauchten einen Moment um zu realisieren was ihr seit Jahrzehnten wisst: Der Weg durch's Tal des Jammers ist ein harter und steiniger.

5. Die Erklärung für Oremer Freidemokraten
entfällt, Gibt's da überhaupt noch welche ?

6. Die Erklärung für Oremer AFD und NPD Anhänger
entfällt auch. Wir schulden nicht jedem eine Erklärung.

7. Die Erklärung für die Bildzeitung
Wir waren die letzten Monate damit beschäftigt die Wahlkampfkostenerstattung* und die Spenden zu verprassen. Da konnten wir nicht auch noch den Blog pflegen.

8. Die wahrscheinlichste Erklärung
Überquellend vor Optimismus hatte ich diesen Blog für die FWG eingerichtet, der zum einen unsere Kandidaten zur Kommunalwahl unterstützen, zum anderen aber auch eine Plattform schaffen sollte um mit Menschen in Kontakt zu kommen, die sich für Kommunalpolitik und unseren Ort interessieren. So richtig hat zumindest das Zweite nicht geklappt. Außer Birgit und mir fand sich in den eigenen Reihen keiner, der hier mal einen Beitrag einstellen wollte und Kommentare der Leser kamen auch keine. Jetzt weiß ich ja aus GoGa Zeiten, dass der Gau-Odernheimer an sich ungern bis gar nicht auf Blogs kommentiert, dennoch werden die Beiträge offenbar (gerne?) gelesen. Fazit: Wer einen Blog für Gau-Odernheim macht, muss weitgehend ohne Feedback auskommen. Das macht die Sache schwierig und bis zu einem gewissen Grad auch ziemlich unbefriedigend. Das vor Augen habe ich die Sache hier wohl unangemessen lange schleifen lassen. Dass tut mit leid. Und sei es nur für die drei die gefragt haben. 

Also: Hier wird in den nächsten Wochen und Monaten wieder der ein oder andere neue Eintrag auftauchen. Damit das ganze hier nicht wieder zu einer "One-Man-Schow" verkommt wie seinerzeit die Gau-Odernheimer Gazette noch einmal die Aufforderung an die FWG Mitstreiter und an alle interessierten Leser: macht mit ! Wer nicht selbst schreiben möchte hat vielleicht ein Thema. Wir veröffentlichen auch gerne Gastbeiträge von Bürgern die sich mal was vom Herzen schreiben wollen (innerhalb der Regeln von Fairness und Anstand). Und nicht zuletzt : Kommentiert ! Es geht ganz einfach.

Christian Maier


* Natürlich gibt es bei Kommunalwahlen keine Wahlkampfkostenerstattung. Aber zumindest ich würde von der BILD nicht erwarten, dass sie sich um Fakten schert wenn die Schlagzeile gut ist.




Donnerstag, 29. Mai 2014

Die Wahl ist gelaufen….

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Zunächst und zu allererst: Danke allen Gau-Odernheimern/Gau-Odernheimerinnen und Gau-Köngernheimern/Gau-Köngernheimerinnen die unsere Kandidaten am letzten Sonntag mit ihrer Stimme unterstützt haben.

Für die FWG Gau-Odernheim wurden mit Ihrer Unterstützung Bernd Schweitzer, Birgit Philipp, Helmut Thomann und Michael Lang in den Gemeinderat von Gau-Odernheim gewählt.

Diese vier Mandate sind in Summe das, was wir uns vorab als realistisches Ziel gesetzt hatten. Natürlich hätten wir uns insgeheim das ein oder andere Mandat darüber hinaus gewünscht. Auch das Wahlziel die absolute Mehrheit der SPD hier im Ort zu brechen haben wir klar verfehlt. 

Wir hatten uns einen ehrlichen Wahlkampf auf die Fahnen geschrieben, unsere Ratsmitglieder wollen (und werden!) in den nächsten Jahren einen ehrlichen und konstruktiven Beitrag zur Arbeit im Gemeinderat leisten und weil das so ist, muss auch das Resümee an dieser Stelle ehrlich ausfallen. Und das lautet: Für die FWG Gau-Odernheim ist dieses Ergebnis alles andere als eine Sensation, aber auch kein Totalschaden.

Wie geht's also weiter ? Nun, es geht weiter. Wie werden wir in den nächsten Wochen klären und dann hier darüber berichten. Schauen Sie also bitte weiter hier vorbei. 


CM








Sonntag, 18. Mai 2014

Und wir hätten doch sooo schöne Kugelschreiber gehabt....

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Sonntags um 11 in Gau-Odernheim. Die Wahlkampfbroschüren liegen ausgebreitet parat, Wein und Wasser stehen gekühlt daneben, die Stehtische sind dekoriert, die Kandidaten bereit um die erwarteten Massen interessierter Wähler zu empfangen. Auf dem letzen Drücker konnten wir sogar noch einige Exemplare der ultimativen Wahlkampfwaffe ergattern - wir haben Kugelschreiber! Orange und mit FWG Aufdruck.

Wir wollen uns präsentieren, wir wollen erklären, wir wollen uns vorstellen.

Das mit dem Vorstellen hat geklappt, zumindest bei uns, so hatten wir uns das nämlich vorgestellt. Das die Zahl der interessierten, potentiellen Wähler dann, sagen wir mal eher übersichtlich ausgefallen ist, kann nur daran gelegen haben, dass wir die Sache mit den Kulis vorab nicht rechtzeitig publiziert hatten. Ein schwerer, wahlkampftaktischer Fehler.

Aber mal im Ernst: Woran liegt es, dass es so saumäßig schwer ist über politische, gerade  über kommunalpolitische Themen in's Gespräch zu kommen ? Manchmal habe ich das Gefühl es ist einfacher ein Gespräch über exotische Sexualpraktiken ( nein, ich führe das nicht näher aus) zu führen als über die Politik hier im Ort zu reden. Es gibt keinen politischen Bereich in dem das Geschehen für die Wähler  transparenter, kontrollierbarer und von unmittelbarerem Einfluss auf die eigene Lebenswirklichkeit ist, als die "kleine" Poltitik vor Ort. Und die die sich hier engagieren sind keine dunklen Gestalten die im Halbdunkel den Mantel aufreißen um exhibitionistisch ihre Meinung raushängen zu lassen, sondern Menschen die sich für ihre Mitbürger interessieren und einsetzen wollen.

Für uns gilt das übrigens für alle die sich hier im Ort politisch engagieren. Wir sind schon der Meinung, dass die SPD  in Gau-Odernheim nach über einem halben Jahrhundert an den, zugegeben eher kleinen, Schalthebeln der Macht etwas Gegenwind vertragen könnte. Unter anderem dafür treten wir an. Aber wir sind froh und dankbar, dass die SPD hier im Ort immer wieder Menschen gewinnt die sich zur Wahl stellen. Gestern, beim Austragen unserer Wahlflyer bin ich einigen davon begegnet, die waren in der selben Sache unterwegs. Es ist nix passiert, wir haben uns nicht gehauen, das sind nämlich auch Menschen, nette sogar. Und dass die lokale CDU es wieder geschafft hat mit einer Liste zur Wahl anzutreten ist toll und aller Ehren wert. Unseren ausdrücklichen Glückwunsch an der Stelle.

Kommunalpolitik ist ja nicht nur das Betätigungsfeld der Laien (im positiven Sinne) sondern auch die ideale Spielwiese für Idealisten. Idealismus ist an dieser Stelle genauso tödlich wie notwendig. Tödlich weil Erwartungen so leicht enttäuscht werden und notwendig weil es ohne nicht geht. Das trifft im Übrigen auf so ziemlich jedes ehrenamtliche Engagement zu. Unser Idealismus geht dahin, in den nächsten Jahren für eine politische Kultur in Gau-Odernheim einzutreten die es möglich macht über Politik nicht nur hinter vorgehaltener Hand zu reden. Wenn die Antwort auf eine Ansprache lautet: "Lasst mich in Ruhe, ich bin für die anderen", dann ist das zu akzeptieren. Die Antwort lautet aber allzu oft:  "Da halte ich mich raus, das ist Politik, das geht andere an". Das ist nichts anderes als ein Arbeitsauftrag für alle die sich politisch engagieren. Den möchten wir annehmen.

Und an alle Wähler, die den Text bis hierhin durchgestanden haben die Bitte:

Gehen Sie am nächsten Sonntag wählen. 

Danke !

CM




Dienstag, 29. April 2014

Schlachtenlärm

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Es ist beim besten Willen nicht mehr zu übersehen, der Wahlkampf ist mit Macht ausgebrochen. Die Materialschlacht hat begonnen.

Und die FWG Gau-Odernheim ?  Nun, wenn es nach der "Bewaffnung" geht mit der wir in diese Schlacht ziehen, haben wir schon verloren. Nach Plakatanzahl und Menge des Werbematerials sind wir haushoch unterlegen. Unsere Kriegskasse lässt es einfach nicht zu, hier entsprechend zurückzuschießen. 

Also: Alles für die Katz' ? Mit was ziehen wir in den Wahlkampf ?

Ganz einfach: Mit Vertrauen. Das kostet nix und es war schon immer das Mittel des vermeintlich Unterlegenen.

Wir haben Wählervertrauen. 

Wir glauben an Wähler, die sich nicht von dem Lärm täuschen lassen mit denen um ihre Stimmen geworben wird.

Wir glauben auch an Wähler, die auf einen Blick erkennen können, dass eine Liste von Vorhaben nicht nur enthält was eine Partei für sich reklamiert, sondern vieles von dem was ein Gemeinderat in gemeinsamen Beschlüssen in der Vergangenheit gewollt hat und was Bürger und Vereine an Initiativen angestoßen haben. Wir glauben an Wähler, die durchaus erkennen, dass auf dieser Liste Dinge stehen, für deren Umsetzung man nicht nur die Unterstützung des Landes braucht, sondern oft auch die der VG. Auch wenn man die nicht nennt, weil man dort vielleicht die falschen am Ruder wähnt.  Und wir glauben an Wähler, die durchaus erkennen, wenn man ihnen Themen, die man in der Vergangenheit selbst verschlafen hat, jetzt als "neues Vorhaben" verkauft.

Wir vertrauen auf Sie ! Vertrauen Sie uns. Auch wenn wir weniger Plakate haben.

CM















Samstag, 12. April 2014

Unverdrossen

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An dieser Stelle stand dein Artikel der sich auf einen Eintrag auf der Seite der CDU Gau-Odernheim bezog. Da der inzwischen nicht mehr erreichbar ist wurde auch dieser Beitrag gelöscht.
CM


Mittwoch, 9. April 2014

Der Anstoß

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Das erste Grün ...
Dass der TSV 1881 Gau-Odernheim einen Kunstrasenplatz bekommt, dürfte für keinen Menschen in unserem Ort mehr eine Neuigkeit sein. Die Arbeiten sind im vollen Gange und die Einweihung ist für den 10. Mai angedacht. Im Moment grünt es jeden Tag ein wenig grüner und der Kunstrasenteppich ist so gut wie verlegt.

Dieses Projekt, dass hauptsächlich dem TSV 1881 Gau-Odernheim, aber auch den ortsansässigen Schulen zu Gute kommt, wäre unmöglich gewesen ohne öffentliche Zuschüsse. Und so hat der rührige Vorsitzende des TSV und Gemeinderat Gerhard Zibell sich um die Beschaffung öffentlicher Gelder bemüht und - in einer Zeit leerer Kassen - einen beachtlichen Zuschuss für das Umbauprojekt beim Land bewirken können.

Den Löwenanteil öffentlicher Bezuschussung trägt jedoch die Ortsgemeinde Gau-Odernheim mit einem Betrag von 200 TSD Euro. Und dieser Anteil wurde vom Gemeinderat Gau-Odernheims genehmigt und in den Haushalt eingestellt.

Uns von der FWG freut das Projekt sehr, weil wir meinen, das der TSV eine der wichtigsten Institutionen im Ort ist. Deshalb haben wir nicht nur im Gemeinderat für die Unterstützung des Umbauprojektes gestimmt, sondern nachdem der geschäftsführende Vorstand des TSV den 'Parzellenverkauf' des Kunstrasenplatzes startete, als erste politische Gruppierung im Ort eine Parzelle erworben. Und wir sind stolz darauf: Der Anstoß ist unser!

BPh



Montag, 31. März 2014

Warum hat die FWG eigentlich keine(n) Kandidatin oder Kandidaten für das Bürgermeisteramt ?

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Eine berechtigte Frage, so beantwortet wie wir allen Fragen begegnen wollen: offen und ehrlich.

Die Antwort lautet schlicht: Wir konnten keine Kandidatin oder einen Kandidaten finden, der geeignet und bereit gewesen wäre, sich zur Wahl zu stellen. Punkt.

Sind Ihre Stimmen also verschwendet wenn Sie sie am Wahltag einer Kandidatin oder einem Kandidaten geben der auf der Liste der FWG kandidiert?

Sicher nicht, wenn Sie im Rat unserer Gemeinde weiterhin mehr als eine Fraktion sitzen sehen möchten. Auch nicht, wenn es Ihnen wichtig ist, dass die Arbeit im Rat den Interessen aller Rechnung trägt, unabhängig und frei von Lobbyinteressen. Und ganz sicher dann nicht, wenn Sie eine Kandidatin oder einen Kandidaten unserer Liste in seinem ganz persönlichen Engagement unterstützen möchten.

Gau-Odernheim hat mit Heiner Illing einen Bürgermeister, der das Amt vor noch nicht allzu langer Zeit unter schwierigen Umständen übernommen hat. Vieles von dem, was momentan angestoßen, ist braucht eine gewisse Kontinuität, um es zum Abschluss zu bringen Das liegt selbstverständlich auch in unserem Interesse. Außerdem bedeutet die Übernahme eines Amtes wie das des Bürgermeisters in einer Gemeinde unserer Größe, dass man im privaten und beruflichen Weichen stellen muss und ganz persönliche Lebensplanungen dem unterzuordnen sind. Das respektieren wir.

Nichtsdestotrotz sind wir davon überzeugt, dass ein Bürgermeister einem Rat vorsitzen sollte in dem lebendig gearbeitet, diskutiert und im Zweifel auch einmal gestritten wird. Und das funktioniert nur, wenn er vielfältig besetzt ist.

Um dagegen zu arbeiten hätten wir sicher einen Bürgermeisterkandidaten gebraucht. Um mitzuarbeiten brauchen wir keinen.

Heiner Illing schreibt im aktuellen Beitrag auf der Seite der Gau-Odernheimer SPD:

"Gute Politik können viele machen". Da hat er recht. Das müssen nicht immer die selben tun.

CM